Struktur der Oberstufe

Die Struktur der gymnasialen Oberstufe

Die gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen ist identisch mit der an einem G9-Gymnasium und gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und in eine zweijährige Qualifikationsphase. An den Gesamtschulen ist die Einführungsphase die Jahrgangsstufe 11. Die Qualifikationsphase schließt mit der Abiturprüfung ab, mit der die Schülerinnen und Schüler die allgemeine Hochschulreife erwerben. Der erfolgreiche Abschluss der gymnasialen Oberstufe befähigt zum Studium an einer Hochschule und öffnet zugleich den Weg in eine berufliche Ausbildung außerhalb der Hochschule. Alle gesetzlichen Regelungen sind in der Allgemeinen Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe festgelegt. Wer Näheres wissen möchte: APO-GOSt.
Voraussetzung für die Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe ist die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk. Außerdem darf man in der Regel nicht älter als 18 Jahre sein, wenn man in der Einführungsphase beginnt.
Da die Fächer fortlaufend belegt sein müssen, ist ein Wechsel von einem Berufskolleg in die laufende Einführungsphase oder die Qualifikationsphase nicht möglich, da dort fachspezifische Fächer unterrichtet werden. Ein Wechsel ist eventuell möglich, wenn eine Jahrgangsstufe wiederholt wird.

Die Qualifikationsphase bereitet die Schülerinnen und Schüler systematisch auf die Abiturprüfung vor. Am Ende der Q2 (13) findet die Abiturprüfung in vier Fächern statt, die man vorher gewählt hat.

Verlässt man die Oberstufe bereits nach der Q1 und die Leistungen waren im Durchschnitt ausreichend, hat man den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht. Zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem einjährigen Praktikum kann man dann an einer Fachhochschule studieren.
Merkblatt zum Erwerb der Fachhochschulreife

Das Abitur (die allgemeine Hochschulreife) berechtigt dagegen zu einem Studium an allen Universitäten.

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